KoDoBüSt-Projektgruppe „Brückenbau“ findet besondere Erwähnung im Mainzer Landtag

Elf Schülerinnen und Schüler der Realschule Plus mit Fachoberschule (FOS) Konz besuchten im Januar auf Einladung des Landtagsabgeordneten (MdL) Lothar Rommelfanger den rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz. Ein Höhepunkt war dabei der Empfang durch Staatsministerin Bätzing-Lichtenthäler. Sie war sehr interessiert an dem großartigen sozialen Engagement der Projektgruppe „Brückenbau“ der Konzer-Doktor-Bürgerstiftung (KoDoBüSt). Sie hob das Projekt in  einer Plenarsitzung als gelungenes Beispiel für eine spätere Berufsorientierung  hervor. Die jungen Leute betreuen im Rahmen ihrer  freiwilligen Schul-AG  einmal pro Woche ältere Menschen im Seniorenhaus „Zur Buche“ in Konz.

Es war ein echtes Highlight – das von Lothar Rommelfanger arrangierte Treffen mit der Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Sie leitet das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Die Ministerin nahm sich trotz der laufenden Landtagsdebatte viel Zeit für die jungen Besucher und informierte sich über ihr generationsübergreifendes Vorzeigeprojekt. „Viel mehr solcher Projekte und noch mehr so engagierter junger Menschen“, wünschte sich die Ministerin in Rheinland-Pfalz und versprach, das gemeinsame Projekt von KoDoBüSt, Buche und Realschule Plus/FOS Konz als nachahmenswertes Beispiel zu kommunizieren. Und tatsächlich machte sie das Treffen mit den Schülerinnen und Schülern sofort an Ort und Stelle per Selfie auf ihrer Facebook Seite öffentlich.

Die Schülergruppe mit ihrer Lehrerin Ursula Poss-Nickenig (links) und der Ministerin (kniend).

Die Gruppe der Realschule Plus und Fachoberschule Konz fand darüber hinaus positive Erwähnung in der Fragestunde im Rahmen der 21. Plenarsitzung des Landtages, bei der es um die „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative 2.0“ ging. Thema war u.a. das Problem der Ausbildungsabbrecher besonders bei den Pflegeberufen.

Staatsministerin Bätzing-Lichtenthäler hob das Projekt Brückenbau als Beispiel dafür hervor, wie man diesem Problem begegnen kann. Sie sagte in der Plenarsitzung:

„Ich könnte mir vorstellen, ein Punkt ist, dass die jungen Menschen in den Beruf gegangen sind, ohne ganz konkrete Vorstellungen davon zu haben, was sie dort erwartet. Das heißt, hier wäre sicherlich eine Gegenmaßnahme, noch mehr zu informieren und in die Schulen frühzeitig mit verschiedenen Projekten hineinzugehen. Ich hatte gestern eine Schulklasse einer Realschule … zu Gast, die das im Ehrenamt machen und die schon sehr früh einmal in der Woche in eine Senioreneinrichtung gehen und dort das Arbeiten mit Seniorinnen und Senioren erleben. Diese könnten dann für sich zu dem Schluss kommen: Ja, das ist auch unter den gegebenen Bedingungen ein Beruf für mich oder nicht.  – Das kann sicherlich ein Ansatzpunkt dafür sein, was das Thema Abbrecherquoten angeht.“

Diese Aussage der Staatsministerin ist ein großes Kompliment für das Engagement der Schülerinnen und Schüler, eine Bestätigung der frühen Berufsorientierung der Realschule Plus und FOS Konz und nicht zuletzt Würdigung der Arbeit und der Initiative der  KoDoBüSt, findet der Stiftungsvorsitzende Hartmut Schwiering.